Prozessoptimierung mit der OPE-Methode

Sie möchten Prozesse auf den Prüfstand stellen und optimieren, da Sie das sichere Gefühl haben, dass es hier noch nicht wirklich rund läuft?

Mögliche Ursachen für suboptimale Prozesse sind:

  • Bereiche im Unternehmen haben sehr hohe Aufwände bei der Bearbeitung Ihrer Aufgaben aufgrund mangelhafter Ergebnis- und Datenqualität des Vorläuferprozesses

  • Die Prozesskosten werden als sehr hoch eingeschätzt aufgrund hoher Aufwände für die Prozessteilnehmer

  • Die Anforderungen an den Prozess haben sich stärker geändert als durch Anpassungen in den Anwendungen nachgebessert werden konnte.

  • Der Prozess ist neu und die entsprechende IT – Unterstützung muss noch definiert werden

Mit der OPE-Methode lassen sich systematisch die Erfolgspotenziale von Prozessen heben.

OPE (Overall Process Effectiveness) ist ein unternehmensweiter, standardisierter Index, der sich aus drei Indizes wiederum zusammensetzt: Verfügbarkeit, Performance und Qualität eines Prozesses. OPE erlaubt die Beurteilung, wie produktiv ein Prozess tatsächlich ist und gestattet einen Prozess-benchmark innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Bisher im Unternehmen bereits erhobene Kennzahlen wie z.B. Arbeits-, Liege- und Rüstzeiten, Output-Kennzahlen wie die Anzahl und das Volumen von Bestellungen und Bestellpositionen, Durchlaufzeiten und First-Yield-Pass (fehlerfreier Durchlauf) können den übergeordneten OPE-Indizes zugeordnet werden.

Durch den besonderen Outside-In-Ansatz des OPE-Makrodesigns wird der Prozess-Blueprint auf die zu erbringenden Leistungen („Marktleistungen“), also auf die Wirkung und das Ergebnis „nach Außen“ ausgerichtet.

Das Makrodesign ist die strategiegerechte und ergebnisorientierte Ausrichtung der Prozesslandschaft. Dabei ist der Ausgangspunkt das Leistungsbündel des Unternehmens bzw. des betrachteten Fachbereiches. Unter Leistungsbündel verstehen wir alle Leistungen, die der Fachbereich für das Unternehmen, seinen „internen Kunden bzw. Markt“ erbringt. Strukturgrenzen werden gesetzt, Rollen in der Wertschöpfungskette wie z.B. bei der Lieferanten- oder Artikelauswahl und/oder der Bestellabwicklung werden definiert und Varianten wie Standard- und Sondergeschäft werden betrachtet. Das Makrodesign schafft eine haltbare Prozessarchitektur und ist daher auch die  Basis für eine vereinfachte IT-Architektur. Damit erzielt die Makrodesign-Methode für das Unternehmen sichtbare Wirkung. Im anschließenden Mikrodesign wird jeder einzelne Teilprozess innerhalb seiner Strukturgrenzen in einzelne Prozessschritte gegliedert. Die Schnittstellen und benötigten Informationsobjekte werden detailliert dargestellt

 

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